Tipps für angehende Bauherren

Ein geplantes Bauvorhaben wie ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus will gut überlegt und kritisch geprüft sein. Um sich eingehend damit zu befassen und das nötige Fachwissen einzuholen, können entsprechende Kurse oder Schulungen besucht werden. Ebenso gibt es zahlreiche Sachbücher welche angehende Bauherren umfassendes Wissen unterbreiten.

Die Grundstückpreise sind erheblich und addieren sich aus Quadratmeterpreis, Anschluss- und Erschliessungskosten. 10 Prozent der realen Baukosten sind für die Baunebenkosten, also Vermessungs-, Notar- und Bauantragsgebühren zu berechnen.

Die gültigen Bauordnungen der entsprechenden Gemeinde müssen unbedingt eingehalten werden, sonst drohen Einsprüche und dadurch beträchtliche Verzögerungen. Die Bodenbeschaffenheit ist genau zu prüfen um ein ideales Fundament zu erstellen. Weiter interessieren auch Infrastrukturen wie Kindergarten und Schule oder die Verkehrsanbindungen in der Umgebung.

Mit einfachen Zeichnungen wird die Hausplanung erleichtert. Die effektiv notwendige Wohnfläche kann leichter abgeschätzt werden. Einzelne Räume können besser durchdacht und nach eigenen Vorstellungen verwirklicht werden. Allenfalls müssen einige geplante Projekte verschoben werden und zu einem späteren Zeitpunkt erweitert oder ausgebaut werden. Falls der gewünschte Wintergarten, die Sauna oder der Kamin aus Kostengründen nicht in der Bauphase realisiert werden kann, so sollten doch die Anschlüsse vorbereitet werden. Dies erspart hohe Kosten im Nachhinein.

Die Wahl des Bauleiters bzw. des Architekten ist entscheidend. Es ist unumgänglich, von den Bauträgern der Wahl Referenzen einzuholen. So verschafft man sich einen Überblick über die errichteten Objekte und kann die richtige Wahl treffen.

Eine exakte Baubeschreibung ist die Grundlage eines Vertrages und wird nach Möglichkeit mit einem Zeitplan ergänzt. Die verwendeten Materialien müssen darin detailliert beschrieben und mit Herstelleradressen versehen sein. Besonderes Augenmerk ist auf die Wahl der Baustoffe für Wände, Dach und Fundament zu werfen. Hier zu sparen wäre der falsche Ansatzpunkt, da die dabei entstehenden Folgekosten unermesslich sein könnten. Es gilt stets die Aspekte Instandhaltung, Wirtschaftlichkeit und Wohnklima zu berücksichtigen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ausführung der Arbeiten. Eine qualitativ hochwertige Verarbeitung ist Voraussetzung um Schäden wie Wassereintritt in den Kellergeschossen zu vermeiden. Der Baufortschritt sollte möglichst verfolgt werden um allfällige Änderungen festzulegen oder gar Baufehler frühzeitig zu erkennen. Ein Baustellenprotokoll umfasst die Fixierung allfälliger Mängel wie auch das notieren von Änderungen und wird von allen Beteiligten unterzeichnet.

Wenn nun der Bauwunsch ausgereift und die Pläne erstellt sind, müssen die verfügbaren Finanzen geprüft werden. Hierbei ist es sinnvoll Angebote verschiedener Banken einzuholen um die bestmögliche Hypothek auszuhandeln.
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